AC oder DC laden: Ladezeit und Kosten verstehen
AC-Laden nutzt den Wechselrichter im Fahrzeug, während ein DC-Schnelllader den Strom passend umgewandelt liefert. Ein hoher kW-Wert allein garantiert keine kurze Ladezeit.
AC bei längeren Standzeiten
Zu Hause oder am Ziel wird meist mit Wechselstrom geladen. Bordladegerät, Ladestation und Anschluss bestimmen die maximale Leistung. Über Nacht reicht eine geringere Leistung häufig aus.
DC-Leistung folgt einer Kurve
Beim Schnellladen hängen Leistungswerte von Batterietemperatur, Ladestand, Auto und Station ab. Ein beworbener Spitzenwert von 150 kW wird meist nicht während der gesamten Sitzung erreicht. Besonders bei hohem Ladestand sinkt die Leistung oft.
Tarife sorgfältig vergleichen
Abgerechnet werden können kWh, Minuten, Start- und Standgebühren. Prüfe vorab die Bedingungen. Die am Ladepunkt berechnete Energie ist nicht immer exakt die Zunahme im Akku, weil Verluste und Nebenverbrauch auftreten.
Passende Ladestopps wählen
Wichtig sind Stecker, Verfügbarkeit und ausreichend Energie bis zum nächsten Abschnitt. Eine etwas langsamere Station ohne Umweg kann sinnvoller sein als ein weit entfernter Schnelllader. Vorheizen kann im Winter helfen, sofern dein Fahrzeug es unterstützt.
Rechenbeispiel mit Annahmen
Bei durchschnittlich 60 kW benötigen 30 kWh ungefähr 30 Minuten vor weiteren Einschränkungen. Ein nomineller Spitzenwert von 150 kW ist kein Durchschnitt. Bei einem Beispielpreis von 0,60 je kWh kostet die Energie 18 in der jeweiligen Währung, ohne Zusatzgebühren.
Aktuelle Tarife immer direkt beim Betreiber prüfen.