Wallbox zu Hause: Checkliste für die Installation
Eine eigene Wallbox kann das Laden vereinfachen. Welche Ladeleistung möglich ist, hängt jedoch vom Gebäude, Stromanschluss und Fahrzeug ab. Lass vor der Gerätewahl einen Fachbetrieb die Anlage prüfen.
Stromanschluss prüfen
Eine Elektrofachkraft sollte Anschlussleistung, Verteilung, Erdung und mögliche Phasenversorgung beurteilen. Die AC-Ladeleistung wird sowohl vom Bordladegerät des Fahrzeugs als auch von der Hausinstallation begrenzt; eine leistungsstärkere Wallbox kann diese Grenzen nicht aufheben.
Schutz und intelligentes Laden
Kläre die lokal vorgeschriebenen Schutzschalter, Fehlerstromschutz und Maßnahmen gegen Gleichfehlerströme. Dynamisches Lastmanagement kann die Leistung bei hohem Hausverbrauch begrenzen. Prüfe, ob zeitgesteuertes Laden und eine lokale Steuerung auch ohne Abonnement möglich sind.
Gesamtkosten ermitteln
Berücksichtige Leitungswege, Installation, gegebenenfalls Netzanschlussanpassung, Wartung und Stromtarif statt nur den Kaufpreis. Rechne mit Ladeverlusten und festen Gebühren. PV-Überschussladen braucht passende Technik und ist nicht automatisch kostenlos.
Übergabe und Alltag
Lass die Installation dokumentieren und prüfen. Achte auf sichere Kabelführung, Witterungsschutz und eine klare Anleitung für Störungen. Bei einem Fahrzeugwechsel können sich Leistungsanforderungen ändern.
Beispiel, kein Angebot
44 kWh bei 11 kW erfordern mindestens vier Stunden, ohne Ladeverluste oder Leistungsreduzierung. Kann das Fahrzeug nur 7,4 kW AC aufnehmen, verlängert sich die Zeit trotz einer 11-kW-Wallbox.
Für die geltenden Elektroregeln ist ein qualifizierter lokaler Fachbetrieb zuständig.